Elke Bahr

Jahrgang 1961, Hundetrainerin, Fern-Studium Tierpsychologie an der Akademie für Tiernaturheilkunde ATN in der Schweiz mit Spezialisierung auf Hunde, geprüft und zertifiziert von der Tierärztekammer Niedersachsen, anerkannte Prüferin nach § 3 Abs.1 d. NHundG.
 
Meine Hundeschule habe ich nach unserem Schäferhund DANNY benannt, der im Jahre 1998 zu uns fand. Im Februar 2003 kam Eddy, ein Schäferhund-Mischling, dazu. Er übernahm nach und nach die Aufgaben von Danny, der uns im Dezember 2009 im Alter von 14 Jahren verließ, und stand mir in der Hundeschule zur Seite, im Mai 2016 endete leider auch der gemeinsame Weg von Eddy und uns nach über 13 Jahren., Eddy wurde 14,5 Jahre alt.

Von Frühjahr 2009 bis Oktober 2017 gehörte Fenja, ebenfalls ein Schäferhund-Mischling, zum Team, im Oktober mussten wir sie aufgrund eines inoperablen Gehirntumors viel zu früh gehen lassen. 2012 zog Garry bei uns ein, ein Mischling zwischen Gelbbacke und Border Collie, er ist ein Workaholic und begleitet mich mit sehr viel Freude in der Hundeschule.

Seit März 2018 lebt Patch bei uns, ein Australien Shepherd, geboren im September 2016, suchte er einen neuen Wirkungskreis und landete bei uns. Es war bei uns Liebe auf den ersten Blick, als wir ihn kennenlernten waren mein Mann und ich sofort dem jungen Mann verfallen… Garry war auch einverstanden, also steht nun einer hoffentlich ganz langen gemeinsamen Zeit nichts mehr im Wege.

Von Anfang an lag mir sehr viel an der eigenen Fortbildung. So war ich bei Dr. Erik Ziemen, Günther Bloch, Dr. Gabriele Niepel, Sabine Winkler, Thomas Baumann und anderen. Die eigene Fort- und Weiterbildung endet nie, deshalb gehört es zu meinem Pflichtprogramm jedes Jahr mindestens 2-3 Weiterbildungsseminare bzw. Tagungen zu besuchen.

Schäferhund Danny – Namensgeber der Hundeschule Danny

Ich habe des öfteren darüber nachgedacht, warum Hunde ein derart kurzes Leben haben, und bin zu dem Schluss gekommen, dass dies aus Mitleid mit der menschlichen Rasse geschieht; denn da wir bereits derart leiden, wenn wir einen Hund nach zehn oder zwölf Jahren verlieren, wie groß wäre der Schmerz, wenn sie doppelt so lange lebten? – Walter Scott

Am 3.12.2009 haben wir Danny über die Regenbogenbrücke geschickt. 
Er hat uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, denn sein Geist war noch wach, aber seine Knochen trugen ihn kaum noch. Egal wie richtig es gewesen sein mag, egal auch, dass er mit 14 Jahren ein beachtliches Alter für einen Schäferhund erreicht hat, es schmerzt unglaublich.
Danny war ein ganz besonderer Hund. Was mich damals dazu gebracht hat, ausgerechnet ihn aufzunehmen, weiß ich bis heute nicht, denn unser Start war alles andere als viel versprechend. Fakt ist, dass er dafür gesorgt hat, dass ich mein berufliches Leben völlig neu ausgerichtet habe. Dafür kann ich ihm nie genug danken.

Einen Ausspruch einer Frau, die Danny vom Vorbesitzer her kannte, werde ich nie vergessen:
„Was, diese Bestie haben Sie übernommen?“  Und so gebärdete er sich anfangs auch. Er griff  alles an, was vier Beine hatte. Zu Hause war er der liebste Hund, aber unterwegs eine Katastrophe. Mehr als einmal dachte ich: das schaffst Du nicht, dieser Hund ist nichts für Dich!
Gemeinsam haben wir diese Zeit gemeistert. Er hat mich gezwungen, mich sehr intensiv mit Hundeverhalten zu beschäftigen. Zu verstehen, warum er sich so verhält und es über dieses Verständnis letztendlich zu ändern. Und auf diese Weise habe ich meinen Weg gefunden, den Weg, den ich jetzt mit der Hundeschule Danny weiter beschreite.
Wer hätte damals gedacht, dass Danny sich bald als „Welpenonkel“ betätigen würde. Das er mir helfen würde, Jungrüpel in ihre Schranken zu verweisen, er war auch mein Helfer wenn es darum ging Artgenossen, die verlernt hatten mit ihresgleichen zu kommunizieren, die Hundesprache wieder verständlich zu machen. 
Hätte mir das in den ersten Monaten mit Danny jemand prophezeit, ich hätte denjenigen gefragt, wovon er nachts träumt…

Um die Anfänge nie in Vergessenheit geraten zu lassen, habe ich die Hundeschule nach ihm benannt. 
Ich danke Dir, Danny, für all Deine Liebe, für Deine Geduld, ich danke Dir dafür, dass Du mir nie etwas übel genommen hast. Und Du hättest in den ersten Monaten unseres Zusammenlebens viele Gründe gehabt mir böse zu sein. Danke, Danny, dafür, dass Du mir meinen Weg gewiesen hast, ich glaube, das war Deine Aufgabe in diesem Leben.